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2.10.2026 Wort für heute: „Warum betrübst du dich?“

2. Okt.
2 Min. Lesezeit
Guten Morgen ihr Lieben, 🙂
Guten Morgen ihr Lieben, 🙂

Bist du manchmal traurig und niedergeschlagen, betrübt, verstimmt oder sogar deprimiert?

Du bist nicht alleine. Ich kenne das auch. Gestern fragte mich meine Frau: „Du wirkst so betrübt, was ist los?“ Ich konnte es nicht so genau benennen. „Ich bin betrübt, dass ich so betrübt bin“, habe ich geantwortet.

Beim genaueren Nachspüren und Reflektieren habe ich dann schon gemerkt, was mich betrübt hat: Es waren eine Summe von Dingen, die nicht so laufen und gelingen, wie ich es mir wünschen würde.

„Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Rettung und mein Gott ist!“ (Psalm 42, 6, Psalm 42, 12, Psalm 43, 5, Schlachter Übersetzung)

Die „Hoffnung für alle übersetzt es so: „Warum nur bin ich so traurig? Warum ist mein Herz so schwer? Auf Gott will ich hoffen, denn ich weiß: Ich werde ihm wieder danken. Er ist mein Gott, er wird mir beistehen!“

Der Autor, König David von Israel, ein erfolgreicher Kämpfer, Kriegsheld und ein begabter Musiker und Dichter, wusste auch nicht so genau, woher seine deprimierte Stimmung kam.

Aber er hatte eine Strategie, wie er damit umgeht: Er redete mit seiner Seele und erinnerte sie an Gott. Auch in Psalm 103 tut er das und an vielen anderen Stellen: „Lobe den HERRN meine Seele und vergiss nicht, was ER Dir Gutes getan hat …“

Ich habe das heute morgen auch getan (wie jeden Morgen): Ich lobe den HERRN für das, wer ER ist und was ER tut und ich danke IHM für das, was ER mir schon Gutes getan hat. Ich danke IHM auch für das, was ER auf der Welt und im Leben von anderen tut.

Es fiel mir nicht so leicht, es war eine Art Dank-„Opfer“, denn vordergründig waren da zuerst negativen Gedanken und eine trübe Stimmung. Je mehr ich mich an Dinge erinnert habe, für die ich dankbar sein kann, sie aufgeschrieben und Gott dafür gedankt habe, desto mehr hellte meine Stimmung auf.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich“ heißt es.

„Lieber Jesus, Danke dass DU mir hilfst dankbar zu sein und dadurch negative Stimmungen zu verändern. Ich hoffe auf DICH!“

Herzliche Grüße Euer Joachim

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