2.6.2026 Wort für heute – „positiv denken“

ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mir ausmale, was alles schief gehen könnte in der Zukunft. Das raubt mir dann Kraft und Freude.
Der Prediger und Autor Norman Vincent Peale veröffentlichte 1952 ein Buch mit dem Titel „Die Kraft des positiven Denkens“ (The Power of Positive Thinking). Es wurde bis heute über 5 Millionen Mal in 40 Sprachen gedruckt.
Vor ihm hatte schon der Christ Dale Carnegie mit den Büchern „Sorge nicht, lebe“ und „Wie man Freunde gewinnt“, die über 50 Millionen Mal weltweit gedruckt wurden, die Kraft des positiven Denkens betont.
Der Satz: „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus”, der ursprünglich von Elbard Hubbard stammt, ist ein bekanntes Zitat daraus.
Man kann den christlichen Glauben zwar nicht nur auf positives Denken reduzieren, aber nach meiner Erfahrung führt die Beziehung zu Gott auch zu einem positiveren Denken. Warum?
Gott ist gut. Alles Gute und alle Hilfe kommt von ihm. Wenn ich das ernst nehme und die Beziehung zu Gott pflege, glaube und bete, dann rechne ich mehr mit guten Dingen in meinem Leben und mit einer guten Zukunft.
Wenn ich mehr mit guten Dingen in der Zukunft rechne, bekomme ich auch mehr Motivation, Kraft und Freude. Das Problem beim positiven Denken ist allerdings für manche der Umkehrschluss:
„Wenn mir etwas Schlechtes passiert, liegt es immer daran, dass ich nicht genug Glauben habe oder nicht positiv genug gedacht habe.“ Dieser Satz ist falsch, genauso wie die Annahme, dass alles Schlimme, das passiert, eine Strafe Gottes wäre.
„Lieber Jesus, DU hilfst mir sehr dabei, positiv zu denken, weil DU mir Mut machst, meinen Glauben stärkst und mir hilfst, mit DIR zu rechnen. Bitte schütze mich vor negativen Gedanken, die mir Kraft und Freude rauben.“
Herzliche Grüße Euer Joachim 👑👋
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